Aus folgenden Quellen können Sie Methoden bei der Angstbehandlung entnehmen:

  1. aus meiner Therapie (kognitive Methode):

  2. andere Therapiearten

  3. Medikamente

  4. TherapeutInnen (Tip: folgen Sie diesem Link, Diplom-Psych. Frau Dr. Wolf stellt uns einen Artikel Ihres Buches zur Verfügung)

  5. Bücher

  6. Befreundete Internetseiten:

           

"Hallo Holger,
in meiner Seite ......  MKP-Syndrom...... Vielleicht werde ich später auchmal Links über deútsche Angstseiten einbauen, dann werde ich Deine (recht umfangreiche Seite) sicherlich erwähnen. Du würdest aber bestimmt einigen potentiellen Betroffenen sehr helfen, die über Deine Seite zu meiner Info-Seite finden würden und endlich entdecken was sie wirklich haben.  Viele Betroffenen haben über die grossen Angst oder Panik Seiten zu mir gefunden, und sind heute dankbar dafür. Diese Seiten haben den Link zu mir gerne so gesetzt und ich danke Ihnen noch heute dafür..,,,
Mit herzlichen Grüssen
Alexander
PS: Du kannst meine Seite unter Psychosomatische Erkrankungen einordnen oder auch so ankündigen:   Herzschmerzen, Angst, Depressionen und Müdigkeit sind die häufigsten Symptome beim Mitralklappenprolaps-Syndrom. Diese Seite informiert Sie über diese psychosomatische Erkrankung."

http:www.mitral.de

  1. Selbsthilfegruppen

  2. Newsgroups

  3. Zeitschriften: Der Freundin Artikel Mitte März 2001 über Angst in Job und Karriere (PDF.Datei) offline  http://www.freundin.de/PFD/PFDJ/PFDJ177/pfdj177.htm online

Aus der Therapie

Menschen, die über Angstzustände klagen, berichten mehr oder minder über folgende Symptome:

 

Aufgaben für Angstpatienten

Während der ersten 4 Sitzungen werden Sie systematisch auf die Durchführung von Angstbewältigungsübungen vorbereitet. Hierzu ist es für Sie wichtig, die Aufgaben zu bearbeiten:

Vor der ersten Sitzung:

Führen Sie eine Analyse Ihres Angstverhaltens durch, indem Sie die folgenden 7 Fragen möglichst knapp aber vollständig beantworten:

1. In welchen Situationen werden bei mir Angstbeschwerden ausgelöst?

2. Welche Panikgedanken treten bei mir auf, die die Angst auslösen oder verstärken? (gleich falle ich um...)

3. Wenn es viele Situationen gibt: Was sind die gemeinsamen Merkmale der Auslösesituationen (...im Fahrstuhl..)

4. Welche Angstbeschwerden treten bei mir genau auf?

5. Welche Verhaltensweisen zeige ich in einer Angstsituation, wenn die Beschwerden besonders stak auftreten?

6. Sind andere Personen in irgend einer Form in meine Beschwerdesituation mit einbezogen? Wenn ja: Wie verhalte ich mich zu dieser Person? Was tut der/die Betreffende?

7. Welche Auswirkungen hatte meine Angsterkrankung bisher auf folgende Lebensbereiche:

Nach der ersten Sitzung

Eine Therapie ist eine anstrengende Veränderung des eigenen Verhaltens und der Beschwerden, über deren Bedeutung man sich vorher klar werden sollte. Dazu ist die Beantwortung der folgenden Fragen notwendig.

1. Was wird sich in den verschiedenen Lebensbereichen ändern, wenn ich mit meiner Angst umgehen kann?

2. Was habe ich davon?

Diese beiden Fragen sollten Sie ebenfalls beantworten. Weiterhin sollten Sie sich über die Therapie durch folgende Fragen klar werden:

1.Glaube ich, dass ich es schaffen kann?

2.Will ich die Mühe auf mich nehmen?    

Nach der zweiten Sitzung

Bitte notieren Sie sich schriftlich alle Ihre Fragen, die Sie zu Ablauf, Entstehung, Art und Folgerisiken Ihrer organischen Beschwerden haben.

Nach der dritten Sitzung

Während der Therapie werden angstauslösende Situationen und Gedanken und auch Ihre persönlichen Vermeidungsmöglichkeiten genauer kennengelernt. Ihrem gegenwärtigen Wissensstand nach sollten Sie in Anlehnung an Ihre Verhaltensanalyse (die 7 Fragen) zwei Listen anlegen:

   

Eine Situationsliste, auf der Sie jede Situation in der Heftigkeit ihrer Angstauslösung mit einen Angstwert  zwischen 0 bis 100 bewerten.

Eine Verwendungsliste, auf der Sie alle von Ihnen gebräuchlichen Vermeidungsstrategien anführen.

Nach der vierten Sitzung bis zum Schluß des Angstbewältigungstrainings

In dieser Zeit bestehen die Aufgaben ausschließlich in der Durchführung von Angstbewältigungsübungen.

 

Die sieben Regeln der Angstkonfrontation

 

1. Entscheide vorher, mit welcher Situation / welchen Reizen Du Dich konfrontieren möchtest und wann Du diese Konfrontation durchführst.

2. Beschreibe genau die Bedingungen einer Situation, die die Angst auslösen oder verstärken.

3. Lasse während der Übung die Angstreaktion genau so ablaufen, wie Du sie kennst, ohne sie aktiv zu beeinflussen.

4. Bleibe ohne etwas zu verändern so lange in der Situation, bis Du eine deutlich wahrnehmbare Reduzierung der Symptome der Angstreaktion feststellst.

5. Suche so schnell wie möglich die schwierigste Situation auf, sodass der größere Teil der Übung aus Wiederholungen besteht.

6. Sollten die Angstreaktionen in einer Situation nur kurz anhalten, dann wiederhole die Situation während der Übung so oft, bis die Reaktionen deutlich schwächer auftreten.

7.Plane für Deine Übungen genügend Zeit ein und beende sie nicht aus anderen Gründen als der deutlichen Angstverminderung.

 

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